Irish Wolfhound

Er gilt als die größte Hunderasse der Welt. Sein Ursprung ist jedoch nicht genau bekannt. Fest steht nur, dass bereits vor 9000 Jahren windhundeartige Hunde seiner Größe in Irland/England und Wales gelebt haben müssen und wurde bereits in altrömischen Quellen erwähnt.
Vor der Einführung von Feuerwaffen war der Irische Wolfshund unersetzlich bei der Jagd auf Wölfe und Bären. Die Haltung dieser edlen Tiere war im Mittelalter nur dem Hochadel vorbehalten. Danach verlor er sein Haupteinsatzgebiet woraufhin seine Anzahl sich in England und Irland rapide verringerte. Mitte des 17. Jahrhunderts wurden Maßnahmen ergriffen, um den Bestand in Irland zu retten.
Seine dem Zuchtstandhart entsprechende durchschnittliche Schulterhöhe reicht von 81 bis 86 cm. Seltener wird eine Schulterhöhe von über 100 cm erreicht.
Sein Fell ist rau, hart und pflegeleicht. Die Standardfarben sind grau, gestromt, rot, schwarz, reinweiß, rehbraun. Seine „Rosenohren“ trägt er wie ein Greyhound.
Seiner imposanten Größe und ursprünglichen Funktion als Jagd- und Rennhund widersprechend ist er jedoch ein idealer Familienhund. Ein gelegentlicher Lauf auf einem Geländerennen reicht ihm zum Ausgleich aus, sodass er einen sanftmütigen, ruhigen und besonnenen Begleithund abgeben kann. Im Haus ist er ein auffallend ausgeglichener Zeitgenosse.
Aufgrund ihres allgemein disziplinierten und ruhigen Wesens können Wolfshunde auch schmerzhafte Krankheiten über längere Zeiträume hin unterdrücken. Das kann dazu führen, dass Krankheiten oft erst in einem fortgeschrittenen Stadium erkannt werden, und die Aussichten auf eine erfolgreiche Heilung sich dadurch verringern.

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